19.04.2016 12:13

Tube 2016: Gräbener Maschinentechnik zieht positive Messe-Bilanz

Interesse an Hydroforming-Konzepten spürbar gestiegen / Viele potenzielle Neukunden

Düsseldorf/Netphen. Entgegen der angespannten Wirtschaftslage in der Rohrindustrie blickt Gräbener Maschinentechnik (GMT) weiter zuversichtlich in die Zukunft. Der große Besucherzuspruch und zahlreiche erfolgreiche Kundengespräche auf der zurückliegenden Fachmesse TUBE in Düsseldorf haben den Sondermaschinenbauer aus Netphen erneut darin bestätigt, mit seinen kundenorientierten Anlagenkonzepten die richtige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen im Markt gefunden zu haben. „Die Messe hat uns wieder deutlich gezeigt, dass der Großteil der Fertigungsunternehmen gezielt nach individuellen Maschinenkonzepten Ausschau hält. Standardlösungen sind nicht mehr gefragt. Davon profitieren wir derzeit mit unserer umfangreichen Erfahrung im Sondermaschinenbau“, sagt Hartwig Hiestermann, Geschäftsführer Vertrieb bei GMT.

 

Prototyping-Kompetenz von Gräbener Maschinentechnik gefragt

Überraschend groß war auf der Tube das Interesse an der Hydroforming-Kompetenz von Gräbener Maschinentechnik, obwohl die Nachfrage nach diesem Fertigungsverfahren vor wenigen Jahren noch rückläufig war. Mehrere Messebesucher, darunter sowohl Bestandskunden als auch potenzielle Neukunden, kamen in Düsseldorf bereits mit konkreten Zeichnungen oder End-Produkten auf die GMT-Ingenieure zu. Das Interesse an individuellen Pressenkonzepten war dabei ebenso groß wie das Interesse an Kleinserienfertigungen. „Wir fahren mit einiger Arbeit im Gepäck wieder nach Hause. Aber genauso wünschen wir uns das schließlich auch“, freut sich Hiestermann über den erfreulichen Zuspruch in Düsseldorf. Als großer Pluspunkt für Gräbener Maschinentechnik erwies sich in vielen Gesprächen die große Prototyping-Kapaziät des Maschinenbauers, die mit insgesamt vier Hydroformingpressen von 1,500 bis 10,000 Tonnen Schließkraft zu den größten der Welt zählt.

 

Aber auch im Bereich der Rohrindustrie weckte GMT das Interesse potenzieller Neukunden. So arbeitet der Maschinenbauer in den kommenden Wochen an einer Individuallösung für eine besondere Form der Rohrendenbearbeitung.

 

An fünf Messetagen kamen nach Angaben des Veranstalters knapp 70.000 Fachbesucher aus 130 Ländern nach Düsseldorf. Wie es in einer offiziellen Pressemitteilung heißt, war der Anteil internationaler Messegäste mit über 65 % „sehr hoch“. 75 % der Messebesucher waren demnach Führungskräfte mit Entscheidungskompetenz.

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